Sports & Travel

Lass Dich inspirieren von einer sportbegeisterten Nation

Neuseeland bietet eine ganze Reihe interessanter Möglichkeiten seinen Auslandstraum mit verschiedenen Ausbildungsinhalten, wie zum Beispiel dem Sport zu kombinieren. Eine Möglichkeit ist ein Praktikum, im Bereich Sport, in Neuseeland zu absolvieren. Verschiedene Institute bieten jungen Menschen aus Übersee ideale Voraussetzungen einer Ausbildung im Sport- und Eventbereich. Das Land, das trotz einer relativ geringen Einwohnerzahl (4 Mio.) in einigen Disziplinen (Rugby, Hockey, Cricket, Rudern und Schwimmen) zu den besten Nationen der Welt gehört, greift auf einen großen Schatz an etablierten und interessanten Trainings- und Organisationsmethoden zurück. Verstehe wie diese Land trainiert und sich organisiert und tauche ein in die Sportbegeisterung der Neuseeländer.

Mehr Informationen unter info@spintx.de

Erfahrungsberichte:

Judith (22)- Taumarunui High School - Sports & Travel / Part II

Sport and Travel in Neuseeland

Kia Ora! Ich bin Judith, 22 Jahre alt und befinde mich derzeit für ein Sportpraktikum in Neuseeland. Ich verbringe hier ca. 6 Monate an der Taumarunui High School und unterstütze die Lehrer in den F‰chern Physical Education (Sport) und Outdoor Education.
Ehrenamtlich und als Hobby habe ich schon immer viel Zeit in Sport investiert. Sei es im Vorstand des Turnvereins, als ‹bungsleiterin oder aktiv für mich selbst. Die Frage, die ich mir ständig gestellt habe war, will ich mein Hobby zum Beruf machen? Oft ist dies die Motivation einen speziellen Job zu ergreifen aber ist es wirklich das, was einen glücklich macht oder sollte man es beim Hobby belassen? Meine Aufgaben an der Taumarunui High School werden mir zeigen, wie es ist, täglich mit Sport konfrontiert zu werden. Der Wunsch, das Hobby zum Beruf zu machen ist eben auch ein grofles Risiko: Was, wenn es schöner klingt, als es in Wirklichkeit ist?
Da es schon immer mein Wunsch war einige Zeit im Ausland zu verbringen und um mich genauer zu informieren habe ich die JuBi (Jugendbildungsmesse) besucht. Dort habe ich Stefan von SPINTX kennengelernt, der mit dem Angebot Sport and Travel lockte. Das hat sofort mein Interesse geweckt und nach der Erklärung der Aufgaben, die mich in Neuseeland erwarten war es um mich geschehen. In Taumarunui werde ich als Teacher Aid arbeiten und meine Aufgabe besteht darin, die Lehrer zu unterstützen. Sei es Materialien bereitzustellen, Schiedsrichter zu sein oder den Van für einen Trip zu fahren.
Judith fährt also nach Neuseeland! Lautete zumindest der Plan. Da wusste ich noch nicht, dass ich nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung eine gute Stelle annehmen und gutes Geld verdienen werde. Ich habe viel Überlegt und mit Eltern und Freunden gesprochen. Mit der Erkenntnis, wenn ich es jetzt nicht mache, dann mache ich es nie. Deshalb habe ich Stefan zugesagt und meinen Job gekündigt. Es war eine unglaubliche Erleichterung diese Entscheidung zu treffen aber nachdem die Entscheidung getroffen war, kam die Aufregung und die Planung.
Je näher der Tag der Abreise r¸ckte, desto bewusster wurde mir, dass ich 181 Tage so gut wie auf mich allein gestellt sein werde. Waschen, kochen und putzen ist kein Problem. Aber sich in einer komplett fremden Umgebung, 18.000km weit weg von zu Hause allein zurecht finden? Ist mein Englisch gut genug? Das kann spannend werden...
Und das ist es! Und auch gar nicht so schwer. Nach einem tränenreichen Abschied am Flughafen und anderthalb Tagen auf dem Allerwertesten im Flieger betrete ich neuseel‰ndischen Boden. Ein gutes Gefühl! Ich freue mich auf das nächste halbe Jahr und meine ersten Tage in Auckland bevor dann die Arbeit ruft.
Schnell habe ich festgestellt, dass die Kiwis ein ganz anderes Volk sind als wir Deutschen. Viel relaxter und offener. Hier bedankt sich jeder beim Busfahrer, wenn er aussteigt. Als Wildfremder wird man an der Supermarktkasse beim Bezahlen mit Hey, how are you?ì angesprochen und man kommt in ein kurzes Gespräch, die Zeit daf¸r wird sich einfach genommen. Und selbst, wenn ich nicht alles auf Anhieb verstanden habe, niemand hat mir den Kopf abgerissen und mir alles in Ruhe erklärt. Angst, Leute anzusprechen, muss man hier wirklich nicht haben.
Nach 5 Tagen war es dann Zeit das Leben in der Groflstadt mit 1,4 Millionen Einwohnern gegen den zukünftigen Alltag in klein Taumarunui (ca. 4.500 Einwohner) zu tauschen. Ich wohne im schuleigenen Hostel mit rund 20 Schülern. Für sie ist der tägliche Weg zur Schule zu weit, um mit dem Bus zu fahren. In meinem eigenen Raum kann ich mich zurück ziehen oder in der Lounge mit den Sch¸lern relaxen. Meine Ankunft und die ersten Tage im neuen Umfeld wurden mir durch die vielen lieben Menschen sehr erleichtert. Die Kollegen sind sehr hilfsbereit und bieten mir viel Hilfe an. Zur Zeit habe ich etliche Dinge ausgeliehen oder wurde fürsorglich behandelt, als ich mir einen Grippe-Virus eingefangen hatte.
Und dann war es so weit, mein erster Schultag in Neuseeland. Ohne Schultüte ging es los, aber nicht in die Turnhalle zum Sportunterricht, sondern in einen Klassenraum. Erst die Theorie, dann die Praxis! Schule hier ist sehr anders. Die Klassen sind teilweise mit Sch¸lern verschiedener Altersgruppen gemischt, es wird kaum Wert auf m¸ndliche Mitarbeit gelegt und nur die Credits am Ende des 6-wöchigen Moduls zählen. Der Unterricht ist lockerer, trotz strikter Regeln für Schuluniformen oder bei Verspätungen.
Ich habe mich vor Allem auf das Fach Outdoor Education (OE) gefreut. Donnerstags und Freitags sind für die Sch¸ler Projekttage und die OE-Klasse wird diese künftig mit Mr. Long und mir verbringen. Hiking stand zuerst auf meinem OE-Stundenplan. So wurde den Schülern erklärt, wie ein Kompass funktioniert oder wie man am besten einen Fluss durchquert. Neben Tageswanderungen wurden auch 2-Tages-Touren unternommen und das berühmte Tongariro Crossing absolviert.
Das erste Modul war schon klasse und ich freue mich aufs Mountainbiken und darauf viel Zeit in der atemberaubenden Natur Neuseelands zu verbingen.
Der Schultag an der Taumarunui High School beginnt um 8:45 Uhr und endet um 15:15 Uhr. Dazwischen liegen vier Schulstunden, die jeweils 75 Minuten lang sind. Es gibt durch das ganze Schuljahr 6- oder 7-wöchige Module, in denen ein Thema behandelt wird. Montags bis Mittwochs unterstütze ich die Sportklassen der Seniorschüler, Donnerstags und Freitags die Outdoor Education Klasse. Klingt nach einer alltäglichen Arbeit, ist es aber nicht! Hier ein Modul-Beispiel: Jeder Schüler setzt sich ein Ziel, auf welches im Modul hingearbeitet wird. Es soll das persönliches Wohlbefinden positiv beeinflussen und sich auch auf die Gesundheit auswirken. Zunächst wird dafür wieder Theorie im Klassenraum studiert, viele Fragen gestellt und die Prozesse des Körpers erklärt, die z.B. für Gewichtsverlust und Muskelaufbau wichtig sind. Anschließend kann auf die Ziele in der Sporthalle und im schuleigenen Kraftraum hingearbeitet werden. Anhand eines Pre- und Posttests werden dann die Ergebnisse des Moduls erkannt. Dieser Kurs hat mir gut gefallen, da ich den Schülern helfen konnte, ihr Ziel zu erreichen. Durch Korrigieren der Übungen oder Tipps für Variationen konnte ich ihnen helfen ihr Wohlbefinden zu verbessern, ein gutes Gefühl! Am meisten habe ich mich jede Woche auf die Donnerstage und Freitage mit der OE-Klasse gefreut. Nachdem das Modul „Hiking“ angeschlossen war, folgte Mountainbiken. Die Schule besitzt eigene Bikes, die die Schüler für die Touren nutzen können. Neben Cycle Trails in der näheren Umgebung sind wir auch nach Taupo und Rotorua gefahren, um dort die Mountainbike-Parks auszutesten. Auch, wenn ich nicht alle Strecken selbst fahren konnte, hatte ich einen riesen Spaß! In diesem Modul bestanden meine Aufgaben darin, den Van zu fahren, Zeiten zu messen oder einfach als Schlusslicht der Gruppe zu fahren und ein Auge auf die Schüler zu haben. Ebenso hatte ich das große Glück einige Klassen zum Climbing und zum Caving begleiten zu dürfen.

Durch eine dunkle, enge und nasse Höhle zu kraxeln, sich unter Felsen herzuschlängeln war für mich eine echte Herausforderung aber ich habe mich ihr gestellt und sie gemeistert. Die Kombination von Theorie und Praxis finde ich gerade im Sport sehr wichtig und finde es gut, dass die Schule das hier verknüpft. Was nutzt es mir, wenn ich laufe und laufe aber nicht besser werde? Da ist es hilfreich zu wissen, welche Faktoren für die Verbesserung meiner Ausdauer eine Rolle spielen. Nach den ersten 3 Monaten Schule waren dann Winterferien. Diese 2 Wochen habe ich dazu genutzt, um die Südinsel Neuseelands zu bereisen. Das ist mit dem Bus ganz einfach und Hostels für günstige Unterkunft gibt es auch in jedem Ort. Die sind teilweise sogar mit Sauna und Spa Pool ausgestattet, besser als manches Hotel. Schon vor Beginn meiner Tour habe ich festgestellt: Kiwis sind Outdoor-Menschen und Neuseeland hat nicht nur wunderschöne Natur zum ansehen, sondern auch zum Nutzen!

Es gibt viele Aktivitäten an der frischen Luft zu erleben. Egal, wo du in Neuseeland bist, es gibt immer etwas zu tun! Unzählige Wanderwege laden zu kleinen Spaziergängen oder Mehrtagestouren ein. Auf jedem größeren Fluss können Jetboats gefahren oder Rafting gemacht werden. Kanus und Kajaks sind ebenso überall zu finden, wo Wasser ist. Besonders hat mir der Abel Tasman National Park gefallen. Hätte mir vor Beginn meiner Reise jemand gesagt, dass ich freiwillig 4 Stunden wandern werde, den hätte ich ausgelacht! Doch seit ich in Neuseeland bin, gehe ich mit anderen Augen durch die Natur und sogar das Wandern gefällt mir mittlerweile richtig gut.

Spätestens seit dieser Tour bin auch ich ein Outdoor-Mensch. Die Natur ist einfach der Wahnsinn! Ich wette, Deutschland hat auch schöne Wanderwege zu bieten. Vielleicht sollte ich einfach mal vor meiner Haustür im Sauerland anfangen... Der Milford Sound mit seinen unzähligen Wasserfällen oder die Seal-Colonies in Kaikoura sind jeden einzelnen Meter zu Fuß wert gewesen! Meine Tour habe ich ebenfalls dazu genutzt, mich der Kiwi-Mentalität anzupassen und spontaner zu sein. Also habe ich keine konkrete Route vorab gebucht, und bin ganz im Kiwi-Style mal einen Tag in Shorts unterwegs gewesen, Wetter ist ja schließlich egal. Das Ende meines Trips über die Südinsel war das Highlight für mich: Mein erster Bungy-Sprung! Der Nevis Bungy in Queenstown ist mit 134 Metern der höchste Bungy in Neuseeland. Wenn schon, dann auch richtig! Mit den Worten eines Kiwis: AWESOME!!! Ich hatte noch nie solche Angst in meinem Leben, aber wer Neuseeland ohne einen Sprung aus dem Flugzeug oder einen Bungy verlässt, ist kein echter Neuseeland-Tourist hat mir eine Dame in Taupo gesagt. Die Ferien sind vorüber, also heißt es wieder ab in die Schule. Ich freue mich darauf, die Lehrer zu unterstützen und zu sehen, dass meine Arbeit geschätzt wird. Vor allem freue ich mich auf das Modul Skifahren mit der OE-Klasse. Skifahren war ich zum ersten und letzten Mal als Schülerin der 8. Klasse, aber hier in Neuseeland werde ich das Snowboard unter die Füße schnallen. Somit kann ich voller Stolz erklären, dass ich Snowboarden in Neuseeland auf einem Vulkan mit Blick auf den Schicksalsberg aus Herr der Ringe gelernt habe.

Das Skigebiet des Tongariro National Parks liegt nur ca. 45 Minuten von Taumarunui entfernt und wird viel von der High School genutzt. Generell investieren die Schulen hier sehr viel Zeit und Geld in Sport und die Aktivitäten der Schüler. Durch mein Amt als Managerin des Jungen Basketball Teams habe ich auch andere Schulen gesehen, die riesige Mehrfach-Turnhallen inklusive Kletterwand und nagelneuem Fitnessstudio bieten. Zu Beginn meiner Zeit hier hatte ich den Eindruck, dass unsere High School schon gut ausgestattet ist, aber ich wurde eines besseren belehrt. Die Schulen spielen auch außerhalb der Ligen gegeneinander und veranstalten mehrfach im Jahr einen sogenannten „Sportexchange“ wo sich dann die Schulmannschaften der beiden sich austauschenden Schulen messen. Welche Schule die meisten Spiele gewinnt, erhält einen Pokal. Den Exchange der ersten Halbzeit gegen ein College aus Taupo haben wir leider verloren aber in dieser Halbzeit wird ein weiterer Exchange an unserer Schule stattfinden. Dafür werde ich mit in die Organisation und Durchführung eingebunden. Diesen Exchange hat die THS mit 4:3 gewonnen und natürlich haben meine Basketball Jungs ihr Spiel gewonnen! Mir macht meine Arbeit jeden Tag aufs neue Spaß, da auch ich viel lernen kann. Die Schüler sind manchmal anstrengend, aber so ist das in der Pubertät habe ich mir von meiner Mutter sagen lassen, sie würde da aus Erfahrung sprechen. Der Spaß an der Arbeit und die netten Kollegen sind es, was das Alltägliche vergessen machen und jeden Tag anders sein lässt. Ich bin unglaublich froh, den Schritt nach Neuseeland gemacht zu haben, da ich hier sehr viel erlebt habe und noch erleben werde. Ich kann Sport in allen Facetten sehen, machen und dazu lernen. Dafür bin ich sehr dankbar. Mittlerweile bin ich sicher, dass ich mein Hobby mit meinem Beruf kombinieren will. Es bringt mich zum lächeln und das ist es, was ein Beruf meiner Meinung nach mit sich bringen soll. Anderen Menschen den Spaß am Sport näher zu bringen, das ist es, was ich täglich machen möchte. In welcher Form das letztendlich auch sein wird. Für alle Naturliebhaber und Sportler kann ich Neuseeland als Reiseziel nur empfehlen. Mich wird das Land definitiv mindestens noch einmal wiedersehen, denn es gibt noch so viel, was ich hier gerne machen möchte. Ob ihr es glaubt oder nicht, das meiste davon sind Wanderwege, die ich noch laufen möchte. Ebenso ist Neuseeland eine wunderbare Möglichkeit, sein Englisch zu verbessern, da man tagtäglich gezwungen ist, es zu sprechen. Gerade für Schüler ist Neuseeland eine super Chance! Mal weg vom strikten Englischunterricht mit Lektüren und Analysen und Englisch so lernen, wie es wirklich ist.

Der krasse Gegensatz zum deutschen Schulalltag sollte meiner Meinung nach jeder mal erlebt haben (und ihn genießen :D). Ich habe während meiner Reise auch viele Deutsche getroffen, die sich genauso wie ich ein bisschen in dieses Land, seine Natur und die Relaxtheit der Kiwis verliebt haben. Wer also noch nach einem sportlichen Abenteuer weit weg von zu Hause sucht, der fährt nach Neuseeland! Besonders fasziniert mich die Verbindung zum Sport, die die Kiwis haben. Fast jeder Schüler gehört einer Schulmannschaft an oder spielt außerhalb der Schule im Verein. Sport gehört hier zum Alltag und das finde ich sehr wichtig. Nach meiner Rückkehr werde ich Sportmanagement studieren und somit meine berufliche Laufbahn in die sportliche Richtung lenken. Vielleicht werde ich ja eines Tages als Managerin der All Blacks nach Neuseeland zurück kehren...(jeder muss Träume haben). DANKE!

 

Judith (22) - Taumarunui High School - Sports & Travel / Part I

Kia ora!

Meine ersten anderthalb Wochen im Land der Kiwis sind nun vorüber und es ist Zeit für ein erstes Fazit. Die Tage hier habe ich sehr genossen, vor allem die 5 Tage in Auckland. Es ist schön, viele neue Eindrücke zu sammeln und Dinge zu tun, die man zu Hause nicht machen kann. Sonntag, 13 Uhr Ortszeit in Auckland. Nach einer Ewigkeit auf dem Allerwertesten im Flieger habe ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Der Flug war sehr anstrengen, obwohl er durch das Bespaßungsprogramm von Emirates gut zu überstehen war. Mein erster Weg führt mich zum Jucy Hotel, das die nächsten Tage mein zu Hause sein wird. Es ist zentral am Hafen gelegen, wo ich meinen ersten Abend und viele weitere verbringe. Egal wo man hingeht, die erste Frage der Kiwis ist „How are you?“. Die freundliche Art der Neuseeländer macht einem die Ankunft nach der langen Reise einfach, man fühlt sich nicht als Tourist abgestempelt und freut sich auf die kommenden Tage und Erlebnisse. In Auckland habe ich viel unternommen, eine JetBoat Tour (nasser wird man nur unter der Dusche), eine erfolgreiche Wal und Delfin-Safari (Flipper, Flipper, lalalalaaa), eine Tagestour nach Waiheke Island (hier gibt es viele schöne Strände und schön viel Wein) und natürlich Unternehmungen in der City. Der Sky Tower, Mount Eden und Devonport waren ein Muss und der Ausblick von dort auf die Stadt ist echt schön! Viel habe ich mit dem Bus unternommen und mir ist aufgefallen, dass sich fast jeder beim Busfahrer bedankt. In Deutschland macht das sonst niemand, außer vielleicht Rentner wegen denen der Busfahrer länger warten musste. Am Samstag ging es dann mit dem InterCity Bus nach Taumarunui, wo sich die Schule befindet, an der ich mein Praktikum absolviere. Der/Die Busfahrer/in „Rachel“ (Perücke, lackierte Nägel aber männlich) hat mich und die anderen Passagiere heile durch das Land von Herr der Ringe kutschiert und bei jedem Blick aus dem Fenster musste ich an das Auenland denken. Viele, viele Berge und einfach eine idyllische Landschaft. Quasi das Sauerland nur in viel größer und ohne Holländer und mit anderen Bäumen. Die ersten beiden Tage an der Schule und im Hostel sind nun auch vorbei. Die Kinder sind schon etwas anstrengend aber das ist in der Pubertät wohl so hat mir meine Mama mal gesagt, sie würde aus Erfahrung sprechen. Der Unterricht ist definitiv anders als in Deutschland. Mehr Unruhe in den Klassen aber auch generell ein anderes Schulkonzept, wobei ich es richtig gut finde, dass die Schüler hier viele andere Möglichkeiten als nur Frontalunterricht haben. Im Laufe der Woche werde ich dann auch meine ersten Erfahrungen im Fach „Outdoor Education“ machen, darauf freue ich mich besonders, denn das gibt es in Deutschland nicht. Wir werden Wandern gehen und Theorie zum Campen erlernen. Ich bin gespannt auf meine kommenden Herausforderungen und auf das, was ich noch von der schönen Landschaft hier sehen werde. Viele Grüße aus Neuseeland! Judith :-)

Alleine am anderen Ende der Welt

Meine ersten Eindrücke von Neuseeland; Maoris und die High School in Taumarunui.
Nun bin ich seit drei Wochen hier an der Taumarunui High School und habe schon eine ganze Menge erlebt. Egal ob , dass Rugbyspiel der Taumaruni Highschool Mädels ist, das Camping im Wald oder einfach nur das spezielle Schulsystem der Neuseeländer.
Die High School ist ganz anderes als in Deutschland und es gibt viele unterschiede zu unserem Schulsystem. So zum Beispiel ist eine Schuluniform Pflicht hier und die Lehrer und Studenten flegen ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Was meiner Meinung nach manchmal zu viele Unruhe im Unterricht führt.                                                        Für mich ist es eine Wertvolle Erfahrung, die unterschiede zwischen Neuseeland und Deutschland zu sehen. Insbesondere beeindruckt mich aber die liebe zum Sport, die man in diesem Land zu spüren bekommt.
Auch die Hilfsbereitschaft der Menschen in Neuseeland ist enorm und ein schönes Erlebnis

von Dilar K. aus Leverkusen

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